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aiLetter #0.12: AI auf der IFA, ein WeChat für Singapur, unser Weg zum biologischen Computer

aiLetter #0.12: AI auf der IFA, ein WeChat für Singapur, unser Weg zum biologischen Computer

Liebe Freunde des aiLetter,

heute gibt es für euch drei kurze und knackige aiNews und einen DeepDive: auf der IFA rockt AI den Haushalt, in Singapur will Grab ein zweites WeChat aufbauen, in Brüssel sollen die Bürokraten ihr Basiswissen zu AI aufpeppen. Last but not least gibt es noch ein Lesestück zum Wochenende: Astrophysiker Adam Frank hebt den Zeigefinger angesichts des Menschenbildes vieler AI-Entwickler.

Kommende Woche fällt der aiLetter urlaubsbedingt aus. Weiter geht es dann am 20. September!

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Anke


ai@Work: Lösungen im Einsatz

AI schmeißt den Haushalt

Heute startet die Internationale Funkausstellung (IFA) in Berlin. AI ist in diesem Jahr ein Schwerpunktthema und die Aussteller präsentieren, wie AI den Kühlschrank managt, Kaffee kocht, Waschmaschine, Musikanlage und Co. nach den individuellen Wünschen des Nutzers steuert. Vielleicht sehnt sich der eine oder andere ja nach etwas mehr „AI-Magie” im Haushalt. Dann wäre die IFA einen Besuch wert!


aiInvest: Wer investiert wo?

150 Millionen US-Dollar für die Super-AI-App

Grab, ein Start-up aus Singapur, investiert im kommenden Jahr 150 Millionen US-Dollar in AI-Anwendungen wie Natural Language Processing. Das Ziel: Eine regionale Super-App, die Navigation, Fahrdienste, Food Delivery, Bezahlsysteme und vieles mehr enthalten soll. Damit würde Grab dem chinesischen Player WeChat Konkurrenz machen. Im Video erklärt Mitgründerin Tan Hooi Ling, wie die Investition sowohl in die Breite als auch in die Tiefe ihres Unternehmens und des Angebotes fließen wird.


aiPolicy: Politik & Rahmenbedingungen

AI-Schule für EU-Bürokraten

Vor ein paar Wochen habe ich im aiLetter über einen Onlinekurs der Universität Helsinki berichtet. Mit Elements of AI kann sich jeder ein solides Grundwissen aneignen. Jetzt nutzt auch die EU-Kommission diesen Kurs in ihrer CONNECT University. Die Mitarbeiter der EU-Institutionen und darüber hinaus alle EU-Bürger sollen sich dem Zukunftsthema AI nähern und ein Verständnis dafür entwickeln. Wenn die Brüsseler Bürokraten schon dabei sind, worauf wartet ihr dann noch? Schaut euch den Kurs an und gebt mir gerne Feedback!


aiDeepDive: Vertiefung zum Wochenende

AI bringt uns nicht um, macht uns aber seeeehr langweilig

Sind wir Menschen nicht mehr als biologische Computer? Viele AI-Entwickler denken das. Davon ist zumindest Adam Frank überzeugt, Astrophysiker an der Universität in Rochester. In seinem Gedankenexperiment diskutiert er die Risiken dieser „computational theory of mind”:

Wenn Alexa und Siri, der Netflix-Algorithmus und irgendwann Roboter mit vermeintlich emotionaler Intelligenz unseren Alltag prägen, werden wir vorhersagbar. Und damit langweilig, so Frank. Er ist jedoch kein Technologie-Verweigerer. Was er fordert, sind bewusste Entscheidungen für oder gegen bestimmte Technologien. Ein lesenswerter Impuls!


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