iStock-monsitj-ai-news

aiLetter #1.16: Clearview AI, Super Bowl Ads, Gesichtserkennung und Shoah, Microsofts AI for Health, Solar-Effizienz mit AI, Google Assistant Meena, AI lässt Verstorbene sprechen, Bill Murray & AI-Murmeltier

aiLetter #1.16: Clearview AI, Super Bowl Ads, Gesichtserkennung und Shoah, Microsofts AI for Health, Solar-Effizienz mit AI, Google Assistant Meena, AI lässt Verstorbene sprechen, Bill Murray & AI-Murmeltier

Liebe Freunde des aiLetter,

in dieser Woche sind im Newsletter unter anderem folgende Themen mit dabei: AI-Tools für den Alltag, wie Menschen ihre Daten aus der Datenbank von Clearview AI löschen können, AI im Tiny House „Nestron Cube”, Facial Recognition zur Aufklärung von Shoah-Ereignissen, Microsofts Investment in „AI for Health”, Googles neuer Assistent „Meena”.
Im Deep Dive gibt es drei Lesetipps fürs Wochenende: Kann AI gute Drehbücher schreiben? Alibaba lässt die Stimme einer Toten via AI weiterleben. Wer wird mithilfe von Artificial Intelligence die globale Vorherrschaft übernehmen?
Das Taillight: Grüßt bald täglich ein AI-Murmeltier?

Viel Spaß beim Lesen wünscht Euch

Anke

PS: Zum Wochenende 8./ 9. Februar können wir aus organisatorischen Gründen leider keinen aiLetter erstellen. Die nächste Ausgabe planen wir für den 16. Februar.   


ai@Work: Lösungen im Einsatz

AI-Tools für Jedermann

Wir berichten hier im aiLetter viel über AI-Anwendungen für Unternehmen oder im öffentlichen Raum. Der greatlearningblog hat nun eine Liste von AI-basierten Tools für den persönlichen Gebrauch erstellt. Vom unvermeidlichen Siri über Amy zum Planen von Meetings bis hin zu Emma, die Euch bei der Reiseplanung hilft, ist viel dabei.

 

So entkommt man der Falle von Clearview AI

Wir berichteten im letzten aiLetter bereits über den Clearview AI-Skandal in den USA. Besonders problematisch: Clearview AI greift für sein Gesichtserkennung-System auf Fotos aus den Datenbanken sozialer Netzwerke wie Twitter zurück, ohne deren Genehmigung. Und: dieses System wird bereits von vielen lokalen und regionalen Polizeibehörden zur Verbrecherjagd genutzt. Forbes hat jetzt veröffentlicht, was der Otto Normalbürger tun kann, damit seine Fotos und sein Profil aus der Datenbank gelöscht werden.

Super Bowl 2020 – 0:1 gegen Artificial Intelligence

Der Super Bowl 2020 findet in der Nacht vom 2. auf den 3. Februar statt und wirft auch seine Schatten im Werbemarkt voraus. Die Adweek hat mit ihrem AI-basierten Super Bowl Bot versucht, Werbeplätze für das größte Ereignis im US-amerikanischen Sportjahr zu definieren. Herausgekommen sind weitestgehend unbrauchbare Vorschläge. Hier scheint der Mensch noch im Vorteil zu sein – 1:0 für uns.

Nestron Cube – Tiny House mit eingebauter AI-Technologie

Die in Singapur beheimatete Firma Nestron bietet jetzt ein Tiny House mit diversen eingebauten AI-Lösungen an. Der „Nestron Cube“ nutzt AI etwa für die Energieeffizienz und Klimaanpassung. Der Preis des ultrakleinen Hauses beginnt bei 19.000 US-Dollar. Was bekommt man dafür? Ein komplett vorgefertigtes und einzugsbereites Haus, mit verschiedenen Extras – je nach individuellem Kundenwunsch.

Foto: Nestron

Mit Gesichtserkennung gegen das Vergessen

Die Technologie der AI-gestützten Gesichtserkennung wird zurzeit sehr kontrovers diskutiert und hat nicht zuletzt durch den Skandal um Clearview AI einen negativen Beigeschmack. Doch dies tut den Möglichkeiten, die in dieser Technik stecken, auch ein wenig Unrecht. Das israelische Shem Olam Holocaust Memorial Centre startete ein Projekt, mit dem in Datenbanken, die zum Beispiel Tausende von Wehrmachtsfotografien enthalten, nach dem Verbleib von Angehörigen im Holocaust gesucht werden kann. Die Brüder Eli und Saul Lieberman wollen so heraus finden, wo und wie ihr Vater die Schrecken der Shoah überlebt hat.


aiInvest: Wer investiert wo?

Eightfold AI Inc. – erst kommt der CFO und dann die nächste Investitionsrunde

Investitionen und Millionen – wir reden meistens über Geld, wenn es um den Ausbau von AI-Unternehmen geht. Doch das ist nicht alles, was zählt. Das Startup Eightfold AI Inc. hat nun mit Celia Poon eine ehemalige Top-Managerin von Wag Labs Inc. und Twitter als CFO verpflichtet, um sein finanzielles Wachstum auch erfolgreich zu organisieren. Ms. Poon schätzt nach eigener Aussage besonders die Hands-On-Mentalität in dem bereits in über 20 Ländern vertretenen Startup.

AI for Health – Microsoft investiert 40 Mio. US-Dollar in das Gesundheitswesen

Microsoft steigt wieder verstärkt in den Gesundheitsmarkt ein. Im Rahmen seiner diversen „AI for Good“-Initiativen wird nun auch mit „AI for Health“ ein 40 Mio. US-Dollar schweres Programm gestartet, mit dem AI-gestützte Technologien zur Anwendung im Gesundheitswesen weiter entwickelt werden sollen.

Foto: Microsoft


aiLab: ein Blick in Forschung & Entwicklung

Mehr Power aus Solar-Anlagen mit Artificial Intelligence

Die Energieausnutzung von Photovoltaikanlagen ist ein Schlüssel für den weiteren Ausbau der regenerativen Energien. Forscher in den USA und in China arbeiten jetzt mit Hilfe von AI-gestützten Test-Verfahren daran, die Zusammensetzung von Solar-Paneelen im Labor zu optimieren. In virtuellen Test-Reihen werden Hunderttausende von Kombinationen durchgetestet, bevor sie in die reale Produktion von Prototypen gehen. Damit werden physikalische und chemische Zusammensetzungen in einem Bruchteil der bisherigen Zeit optimiert.

Meena – der nächste virtuelle Assistent von Google kaut Dir ein Ohr ab …

Siri, Alexa und Co. bekommen demnächst Konkurrenz der nächsten Generation: Google startet Meena – einen AI-gestützten virtuellen Assistenz-Dienst. Der selbstlernende und sich auf die Themen seiner Benutzer einstellende Chat-Bot soll sich mit uns quasi wie ein Mensch unterhalten und dabei auch Gesprächswendungen zu allen möglichen Themen abdecken können. „Dafür habe ich leider keine Antwort“ dürfte damit der Vergangenheit angehören. Zum Video geht es mit einem Klick auf das Bild:


aiDeepDive: Vertiefung zum Wochenende

Lesetipp 1: Wird Artificial Intelligence gute Drehbücher schreiben können?

Noch schaffen es AI-basierte Tools nicht, auch nur eine kleine Novelle mit hinreichender Qualität zu schreiben. Glaubt man den Versprechungen des Unternehmens ScriptBook, so wird es aber keine fünf Jahre mehr dauern, bis AI z. B. Drehbücher schreibt, die denen von Menschen keinesfalls nachstehen. Richard Lea, ein Autor des Guardian, kann sich damit nicht so recht anfreunden. Nach seiner Auffassung wird AI immer nur neu arrangieren, was bereits vorhanden ist … die individuelle kreative Erfahrung eines Autors vor einem weißen Blatt Papier sei eben nicht programmierbar.

Lesetipp 2: Eine Mutter in China lässt ihre Tochter in AI weiter leben

Li Yang verlor ihre 15-jährige Tochter Chen Jin durch eine tödliche Leukämie-Erkrankung. Ein großes Thema in den letzten Lebensjahren des Mädchens waren Reisen … die sie nicht mehr machen konnte. Die Luohan Akademie, ein vom chinesischen Tech-Giganten Alibaba gestartetes Forschungs-Institut, hat nun in einem bewegenden Projekt eine AI mit Chen Jins Stimme geschaffen. Li Yang wurde so die Möglichkeit gegeben mit der Stimme ihrer verstorbenen Tochter zu kommunizieren – eine neue Art der Verabschiedung für Angehörige. Li will nun all die nicht gemachten Reisen mit ihrer Tochter nachholen …

Lesetipp 3: AI als Schlüssel – wer 2030 vorne liegt, regiert die Welt in diesem Jahrhundert

Das Rennen um die globale Vorherrschaft wird mit Hilfe der Schlüsseltechnologie Artificial Intelligence entschieden, warnte bereits Vladimir Putin vor einigen Jahren. Nun ist Russland hier mittlerweile weit abgeschlagen. Im Rennen sind nur noch die USA, China und mit einigem Abstand die Mitgliedstaaten der EU. Die Brookings Institution hat den aktuellen Stand des weltweiten Wettbewerbs aufbereitet.


aiTaillight: Ein FunFact zum Schluss

Und täglich grüßt das AI-Murmeltier – Bill Murray hätte keinen Spaß daran …

Erinnern wir uns noch an die Filmkomödie von 1993? Bill Murray als TV-Journalist erlebt den Groundhog Day mit dem Murmeltier Punxsutawney Phil wieder und wieder und wieder … Ingrid Newkirk, die Präsidentin und Gründerin der Tierschutz-Organisation PETA schlägt nun vor, die tatsächlich dort in Punxsutawney (Pennsylvania) jährlich stattfindende Zeremonie zu ändern. Statt eines lebendigen Murmeltiers soll ein AI-Phil den Job übernehmen. Wir können uns Bill Murray schwer in einer Neuauflage des Films mit AI-Phil vorstellen …

Foto: Gene J. Puskar/AP


Wir freuen uns immer über Anregungen und Feedback zum aiLetter: feedback@ailetter.de


Beziehe den aiLetter regelmäßig!

Bleibe immer auf dem neuesten Stand. Erhalte wöchentlich News aus der Welt der Artificial Intelligence kostenlos in dein Postfach.


iStock-monsitj-ai-news

aiLetter #1.13: AI-Trends 2020, Boschs AI-Offensive, AI-Hype im Gesundheitswesen, AI-Regeln aus dem Weißen Haus, AI-Neuheiten von der CES

aiLetter #1.13: AI-Trends 2020, Boschs AI-Offensive, AI-Hype im Gesundheitswesen, AI-Regeln aus dem Weißen Haus, AI-Neuheiten von der CES

Liebe Freunde des aiLetter,

auf geht es in ein neues Jahrzehnt, das, so verkünden es die Branchenkenner aktuell besonders lautstark, das Jahrzehnt der Artificial Intelligence wird. Deshalb widmen wir uns in dieser aiNews-Ausgabe dem ein oder anderen Ausblick auf das, was uns erwartet. So will zum Beispiel Bosch bis 2025 all seinen Produkten einen AI-Touch verpassen. Auch im DeepDive haben wir einige Lesetipps zu Expertenausblicken gesammelt.

Was sonst noch wichtig ist: Kann der AI-Hype im Gesundheitswesen halten, was er verspricht? Warum will die US-Regierung national zwar AI-Regulierungen einführen, international aber nicht bei der Gestaltung mit den anderen G7-Staaten mitspielen?

Im Taillight gibt es heute ein paar seeeehr nützliche AI-Tools von der Elektronikshow CES in Las Vegas.

Anke


ai@Work: Lösungen im Einsatz

AI Trends 2020: Hype und Potenziale

Fortune-Autor Jonathan Vanian macht in der aktuellen Ausgabe seines Newsletters vier Trends rund um Artificial Intelligence aus, die in 2020 Aufwind bekommen. Darunter: verstärkte Regulierung von AI durch Regierungen und eine zunehmende Relevanz chinesischer AI-Forschungsarbeiten. Als Metatrend wird es weiterhin darum gehen, wie aus Potenzialen gewinnbringende Business-Anwendungen werden – laut Fortune-Umfragen immer noch ein schwieriges Thema für viele Unternehmen.

Bosch: AI auf voller Linie

Der Elektronikkonzern will sich bis 2025 komplett auf Artificial Intelligence ausrichten. Jedes Produkt aus dem Hause Bosch soll dann einen AI-Anteil haben, sei es in der Entwicklung, im Produktionsprozess oder in der Anwendung. Entsprechend steigt der Bedarf an Fachpersonal in den kommenden Jahren. Rund 20.000 Mitarbeiter sollen für diese Entwicklung qualifiziert werden. Einen Fokus legt Bosch auf industrielle AI-Anwendungen.

AI in jedem Produkt: Mit dem Visual Visor bringt Bosch Artificial Intelligence in die Sonnenblende (Foto: Bosch)

Warner Bros.: Mit AI gegen Flops

Mit dem AI-basierten Projektmanagement-System des Unternehmens Cinelytic will die Filmproduktion zukünftig analysieren, welche Filme in welchen Regionen gut funktionieren würden und wann ein gutes Startdatum für bestimmte Filme ist. Als Datenbasis dient beispielsweise der Beliebtheitsgrad von Schauspielern.


aiInvest: Wer investiert wo?

Snap zahlt 166 Millionen US-Dollar für DeepFake-Start-Up

Das Unternehmen hinter der Social Media-App Snapchat – Snap – hat das ukrainische Start-up AI Factory übernommen. Dessen Team unter der Leitung des ehemaligen Snap-Ingenieurs Victor Shaburov, ist zum Beispiel für das neue Cameo Feature in Snapchat verantwortlich, mit dem Nutzer ihr Gesicht in verschiedene Videos und GIFs einbauen können. Diese Technologie basiert auf der auch im aiLetter bereits oft diskutierten AI-Anwendung für DeepFakes.

Lustiges Feature: Für den Entwickler der Cameos-Anwendung soll Snap um die 166 Millionen US-Dollar gezahlt haben (Foto: Techcrunch)

Google investiert in TypingDNA

Kann man Menschen anhand ihres Tippverhaltens auf einer Tastatur oder auf dem Smartphone erkennen? „Ja“ sagen die Entwickler des rumänisch-amerikanischen Start-ups TypingDNA. Mithilfe von Mustererkennung kann ihre Anwendung aktuell mit 99-prozentiger Sicherheit identifizieren, wer tippt. Dafür hat das Unternehmen jetzt von verschiedenen Investoren sieben Millionen US-Dollar eingesammelt, unter anderem von Googles AI-Fonds Gradient Ventures. Kunden für die Technologie gibt es laut Paul Ropa, CEO von TypingDNA, unter anderem im Finanzsektor, aber auch im Bildungssektor, da Lehrer so überprüfen könnten, welcher Schüler welche Inhalte selbst getippt hat.


aiLab: ein Blick in Forschung & Entwicklung

Healthcare-AI: Ist der Hype berechtigt?

Der Hype um Artificial Intelligence hat das Gesundheitswesen längst erreicht. Branchenexperten befürchten jedoch, dass die Erwartungen an AI-Anwendungen vielfach zu hoch sind. Ein Grund: Viele Tech-Start-ups publizieren ihre Erkenntnisse nicht mehr in sogenannten Peer-Review-Journalen, wo sie von der Forschungsgemeinschaft kritisch geprüft werden. In ihrem Artikel für Kaiser Health News argumentiert Healthcare-Journalistin Liz Szabo weiter, dass bisher kaum ein AI-Produkt im Gesundheitsbereich klinischen Tests unterzogen wurde. Auch Aufsichtsbehörden wie die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) tun sich schwer mit entsprechenden Regulierungen von AI-Produkten.

AI-basierte Diagnose im OP

Ein konkretes Beispiel für AI-Anwendungen in der Diagnostik hat der Neurowissenschaftler Daniel Orringer mit seinem Team von der New York University entwickelt. Basierend auf einem neuronalen Netzwerk kann ein Hirntumor anhand von Gewebeproben innerhalb von zweieinhalb Minuten diagnostiziert werden, zum Beispiel während der Patient im OP liegt. Und das mit knapp 95-prozentiger Genauigkeit. Zum Vergleich: Ein Fachexperte braucht für die Gewebeanalyse ca. 30 Minuten, also mehr als 10 mal so lange ….

Hirntumore via Bilderkennung identifizieren: Eine neue Anwendung, entwickelt an der New York University, schafft dies in weniger als drei Minuten (Bild: Daniel Orringer, NYU Langone Health)


aiPolicy: Politik & Rahmenbedingungen

AI-Grundsätze aus dem Weißen Haus …

Die Administration von Donald Trump hat zehn Grundsätze für die Regulierung von Artificial Intelligence durch die US-Regierungsbehörden veröffentlicht. Diese sind Teil der American AI Initiative, mit der ein Weg hin zu einer nationalen Strategie für AI eröffnet werden soll. Die Ziele: die Beteiligung der Öffentlichkeit, das Vermeiden überbordender Regulierung und die Unterstützung von vertrauenswürdiger AI, die fair, transparent und sicher ist. Karen Hao erläutert den vermeintlichen Sinneswandel im Weißen Haus für den MIT Technology Review. Vor zwei Jahren wollte man dort nämlich noch nichts von AI-Regulierungen wissen …

… und US-Enthaltung in globaler AI-Initiative

Gleichzeitig beteiligt sich die US-Regierung jedoch nicht am internationalen Konsortium „Global Partnership on AI“. Sechs der G7-Staaten wollen in diesem Gremium globale Absprachen rund um den Einsatz von Artificial Intelligence treffen und so etwa ethischen Gesichtspunkten Rechnung tragen. US-Vertreter halten diese Regulierungen für überflüssige Bürokratie, die die AI-Entwicklungen von US-Unternehmen behindern könnten.


aiDeepDive: Vertiefung zum Wochenende

Vier Lesetipps, heute konzentriert auf verschiedene Perspektiven zum Auftakt des neuen AI-Jahrzehnts:

Mit einer archäologischen Brille auf neue Technologie schauen

AI-Expertin und Aufsichtsrätin Anastassia Lauterbach erläutert in ihrem Artikel für die WirtschaftsWoche, warum wir aktuell „Zeugen des technischen Endspurts einer jahrhundertelangen Entwicklungsgeschichte“ sind. Und wie wir mit einem geschulten und quasi „archäologisch geprägten“ Blick konstruieren können, was uns in Zukunft technologisch erwartet. Sie beantwortet auch, warum sich Unternehmen besonders mit „Explainable Artificial Intelligence“ (XAI) und „General Adversarial Networks“ (GAN) beschäftigen sollten. Spannende Lektüre!

Licht und Schatten: Von Big Data zu Big Intelligence

Tobias Kollmann, Professor für BWL und Wirtschaftsinformatik und Vorsitzender des Beirats Junge Digitale Wirtschaft (BJDW) im Bundeswirtschaftsministerium, argumentiert in seiner „Meinungsmache“ für das manager magazin, warum es ohne AI in Zukunft nicht mehr geht und wie das supervised und unsupervised Learning also das überwachte und unüberwachte Lernen von Algorithmen unser Leben besser machen wird, aber auch, welche kritischen Aspekte es zu meistern gilt.

USA und China machen, Deutschland diskutiert?

Während im Bundestag über die Gefahren von Artificial Intelligence diskutiert wird und die Bundesregierung mit der im November verabschiedeten AI-Strategie gerade einmal drei Milliarden Euro einsetzen will, erreichen die USA und China stetig neue AI-Meilensteine. So schildert es Sabine Kinkartz in ihrem Überblicksartikel für die Deutsche Welle. Mit dabei: anschauliche Anwendungsfälle von AI. Zum Beispiel: Chinesische Schüler in der Mensa bezahlen per Gesichtserkennung. Oder: AI-Entwickler des Hamburger Start-ups Cargonexx sorgen für weniger Leerfahrten von LKWs.

In 5 Schritten zu Menschen-zentrierter AI

Wie eine auf den Menschen fokussierte Artificial Intelligence aussehen könnte, haben Experten kürzlich an der MIT Sloan School of Management diskutiert und eine Roadmap mit fünf Schritten entwickelt. Das Webinar zu diesem Thema gibt’s im Video:


aiTaillight: Ein FunFact zum Schluss

CES Las Vegas: Ein Feuerwerk der Artificial Intelligence

Auf der diesjährigen Elektronikmesse CES in Las Vegas wollten sich die Unternehmen bei der Vorstellung ihrer AI-gestützten Produkte wahrlich übertrumpfen. Samsung ging mit diesen Highlights an den Start:

1. Der humanoide Chatbot Neon: Der digitale Avatar sieht aus wie ein Mensch, verhält sich wie ein Mensch und zeigt Emotionen und Intelligenz wie ein Mensch. Und: diese Videochatbots sprechen verschiedene Sprachen, können aber keine Fragen beantworten wie Amazons Alexa. Wo soll Neon also zum Einsatz kommen? Zum Beispiel als TV-Moderator oder Concierge. Ich bin gespannt, wann es soweit ist …

Foto: Neon

2. Ein intelligenter Ball übernimmt die Regie: Was wäre ein Haushalt in den 2020ern ohne Artificial Intelligence als Manager? Ballie, ein gelber Ball mit Kamera und AI im Blut, kümmert sich um Mensch und Tier. Na, wer damit sein Leben nicht im Griff hat …

Mit einem Klick auf das Bild geht’s zum Video:


Wir freuen uns immer über Anregungen und Feedback zum aiLetter: feedback@ailetter.de


Beziehe den aiLetter regelmäßig!

Bleibe immer auf dem neuesten Stand. Erhalte wöchentlich News aus der Welt der Artificial Intelligence kostenlos in dein Postfach.


iStock-monsitj-ai-news

aiLetter #1.10: AI-Product Integration, Edge-AI, Amazon-Lab Tübingen, AI-Uni in Abu Dhabi, das lesen Elon Musk & Co., AI entlarvt Shakespeare

aiLetter #1.10: AI-Product Integration, Edge-AI, Amazon-Lab Tübingen, AI-Uni in Abu Dhabi, das lesen Elon Musk & Co., AI entlarvt Shakespeare

Liebe Freunde des aiLetter,

heute habe ich unter anderem folgende aiNews im Gepäck: AI optimiert Produktplatzierungen in Filmen. Was steckt hinter der neuen Technologie Edge-AI? Wie hilft Artificial Intelligence uns, länger zu leben? Fegen Amazon und Co. den deutschen Jobmarkt der AI-Talente leer?
Der DeepDive sagt euch, welche AI-Bücher Elon Musk oder Bill Gates lesen. Und im Taillight hat ein AI-System dem guten William Shakespeare mal etwas genauer auf die Finger … äh … Feder geschaut.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Anke


ai@Work: Lösungen im Einsatz

Noch mehr Werbung durch AI?

Das Londoner Start-up Mirriad erweitert den Horizont für Werbetreibende. Product Integration heißt das Zauberwort. Mithilfe von Artificial Intelligence können Produkte noch besser und vor allem individueller auf die Zuschauergruppen zugeschnitten und in Filmen platziert werden. Beispiel: Auf der Pralinenschachtel in Forrest Gump steht im Original „Russell Stover“. Da diese Marke in Europa kaum bekannt ist, könnte bei uns in Zukunft etwa „Ferrero“ oder „Lindt“ stehen. Wie sich Werbung durch diese Möglichkeit zukünftig verändern wird, analysiert t3n-Redakteur Anton Weste in seinem Artikel.

Wie sich Werbung gezielt in Filme und Serien integrieren lässt, zeigt das Unternehmen Mirriad in diesem Video.

AI am Rande der Cloud

Viele Anwendungen von Artificial Intelligence scheitern an der mangelnden Dateninfrastruktur und dem zu hohen Energieaufwand, den AI-Technologien haben. Eine Lösung könnte die relativ junge Edge-AI bieten, also AI-Systeme, die direkt in Endgeräten wie Sensoren oder Maschinen stecken. Robert Jänisch erläutert in seinem Kommentar, wie dies funktionieren kann und wie Unternehmen sich der Materie nähern können.


aiInvest: Wer investiert wo?

Intel-Zukauf in Israel?

Tel Aviv gilt als Tech-Hochburg, viele israelische Tech-Start-ups sind international erfolgreich. Der US-Chiphersteller Intel verhandelt deshalb aktuell mit dem israelischen AI-Chiphersteller Habana Labs. Das Start-up arbeitet mit Artificial Intelligence daran, Prozessoren effizienter zu machen und so Energieverbrauch und Kosten zu senken. Die Chips sind speziell für das Trainieren neuronaler Netze entwickelt.

Medikamente mit AI entwickeln: Ausgründung in Stanford

Das Start-up Genesis Therapeutics hat sich aus dem Forschungslabor der Universität Stanford entwickelt. Kern der Geschäftsidee ist es, mithilfe der AI-Plattform PotentialNet die Eigenschaften von Molekülen vorherzusagen. So sollen Medikamente und Therapien schneller und bedarfsgerecht entwickelt werden können. In diese Idee investieren verschiedene Venture-Fonds jetzt 4,1 Millionen US-Dollar.

Wie können Artificial Intelligence und Machine Learning also etwa dabei helfen, daß wir länger leben? 13 Beispiele liefert folgende Infografik.


aiLab: ein Blick in Forschung & Entwicklung

Amazon-Labor in Tübingen – Braindrain in Deutschland?

Der Tech-Konzern will seinen Forschungsstandort in Tübingen bis 2021 ausbauen. So sollen bis zu 100 Wissenschaftler an Themen wie Datenschutz und Bildverarbeitung forschen. Das Labor soll auch einen transparenteren Umgang von Amazon mit AI demonstrieren: Die Ergebnisse sollen als Open Source zur Verfügung gestellt werden und die Räume bieten Platz für einen breiten Austausch mit anderen Forschern und auch mit der Bevölkerung. Neben Zentren in Berlin, Dresden und Aachen ist dies bereits der vierte Amazon-Forschungsstandort in Deutschland.

Experten betrachten das Engagement großer US-Unternehmen in Deutschland aber auch als problematisch, da immer mehr Experten und Nachwuchstalente im Bereich Artificial Intelligence aus Deutschland und auch anderen europäischen Ländern abgeworben werden. Diese stehen heimischen Unternehmen und der unabhängigen Wissenschaft dann nicht mehr zur Verfügung.

MIT entwickelt AI mit kindlicher Intelligenz

Das AI-Modell mit dem Namen ADEPT ist in der Lage, intuitiv grundlegende physikalische Gesetze zu verstehen. Es kann bestimmte Objekte in einem Video erkennen und vorhersagen, wie es sich ihnen gegenüber verhalten soll. Und ADEPT kann Überraschung äußern, wenn die Objekte „verschwinden“. Dieses Verständnis entspricht in etwa dem eines drei Monate alten Babys. Die Wissenschaftler am Massachusetts Institute of Technology (MIT) hoffen, dass aus ADEPT in Zukunft neue AI-Systeme entstehen können, die neben technologischem Fortschritt auch neue Einblicke in das Verständnis kindlichen Lernens geben.


aiPolicy: Politik & Rahmenbedingungen

Bergheim im Rheinland: AI-Entscheidungen im öffentlichen Sektor?

Die rheinländische Stadt Bergheim will zukünftig AI-gestützte Systeme in der Entscheidungsfindung einsetzen. Mitarbeiter sollen bei Standardvorgängen entlastet werden und so mehr Zeit für schwierige Fälle haben. Und: Das Projekt soll 80 neue Arbeitsplätze schaffen.

China: Gesetz kriminalisiert DeepFakes

Die chinesische Regierung geht gesetzlich gegen sogenannte DeepFakes, besonders mithilfe von AI manipulierte Videos, vor. Ab Anfang nächsten Jahres ist es demnach illegal, manipulierte Videos zu veröffentlichen, ohne kenntlich zu machen, dass diese mit dem Einsatz von Artificial Intelligence oder auch Virtual Reality produziert wurden. Sowohl die Entwickler, als auch Internetplattformen, die die Videos hosten, können strafrechtlich verfolgt werden. Eine ähnliche Regulierung wurde kürzlich auch in Kalifornien verabschiedet, allerdings nur in Bezug auf politische Kampagnenwerbung.

Abu Dhabi: Erste AI-Universität eröffnet 2020

Der Ölreichtum ist endlich. Deshalb setzen die Vereinigten Arabischen Emirate auf neue Technologien wie AI. Im kommenden Jahr öffnet in Abu Dhabi die weltweit erste Universität, in der sich alles um Artificial Intelligence dreht. Unterstützt wird das Projekt von renommierten Einrichtungen wie dem Massachusetts Institute of Technology (MIT).


aiDeepDive: Vertiefung zum Wochenende

AI-Buchtipps: Was lesen Elon Musk und Bill Gates?

Weihnachten steht vor der Tür. Wer noch ein paar Inspirationen zum Verschenken oder selber lesen sucht, wird vielleicht in diesem Blogbeitrag fündig, in dem Buchempfehlungen von Elon Musk, Bill Gates und anderen Größen aus dem Silicon Valley aufgelistet sind.

Wer endlich verstehen will, wie Maschinen lernen und sich das in einfacher Sprache erklären lassen will, für den ist dieses Buch vielleicht das Richtige: Wie Maschinen lernen. Künstliche Intelligenz verständlich erklärt.

Kleine Auswahl: diese und weitere Bücher rund um Artificial Intelligence empfehlen Bill Gates, Elon Musk und andere Tech-Insider

Podcasttipps: DFKI-Chef Antonio Krüger / die Zukunft AI-gestützter Wissenschaft

In Episode 76 des F.A.Z. Digitec Podcast diskutiert Alexander Armbruster mit Antonio Krüger, wie sich Artificial Intelligence in Deutschland entwickelt. Krüger ist seit kurzem Chef des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI).

Im Podcast des britischen Magazins The Economist präsentierte Host Kenneth Cuckier kürzlich, wie Artificial Intelligence sich auf die Forschung auswirkt. Seine Fragen lauten: Macht AI die wissenschaftliche Methodik, wie wir sie kennen, überflüssig? Kann AI Dinge herausfinden, die wir Menschen niemals erforschen könnten? Wer darf teure AI-Systeme besitzen, die neue Forschungserkenntnisse hervorbringen können? Hochspannend!


aiTaillight: Ein FunFact zum Schluss

Shakespeare hat geschummelt

Ein tschechisches AI-System hat analysiert, dass der englische Dichter William Shakespeare nicht alle seine Werke wirklich selbst oder allein geschrieben hat. Beim Historiendrama „Heinrich VIII“ war auch sein Kollege John Fletcher beteiligt. Und zwar umfangreicher, als bisher bekannt, wie der Algorithmus des Literaturwissenschaftlers und Linguistikers Petr Plecháč von der Tschechischen Akademie der Wissenschaften in Prag herausgefunden hat. Wie derartige Tools wohl die Plagiatsdebatte anfachen werden…


Wir freuen uns immer über Anregungen und Feedback zum aiLetter: feedback@ailetter.de


Beziehe den aiLetter regelmäßig!

Bleibe immer auf dem neuesten Stand. Erhalte wöchentlich News aus der Welt der Artificial Intelligence kostenlos in dein Postfach.


iStock-monsitj-ai-news

aiLetter #1.2: Lernende Erntemaschinen von John Deere, Krankenhaus-Roboter Moxi, AI und eure Stadt & Microsofts AI-Kunstwerk Ada

aiLetter #1.2: Lernende Erntemaschinen von John Deere, Krankenhaus-Roboter Moxi, AI und eure Stadt & Microsofts AI-Kunstwerk Ada

Liebe Freunde des aiLetter,

in den heutigen aiNews sind folgende Themen mit dabei: John Deere rückt mit AI-gestützter Technologie den Maiskörnern auf den Leib, der Roboter Moxi entlastet das Pflegepersonal in Krankenhäusern, Huawei und Google schrumpfen energieintensive AI-Modelle, Frankreich im Diskurs zwischen Gesichtserkennung und Datenschutz, die Beratung Oliver Wyman hat getestet, wie gut unsere Städte auf die Ausbreitung von Artificial Intelligence vorbereitet sind… und Ada lebt bei Microsoft.

Wie immer freuen wir uns über euer Feedback. Wenn euch der Newsletter gefällt, leitet ihn gerne an Menschen weiter, die sich auch für AI und Machine Learning interessieren (oder dies aus eurer Sicht tun sollten … ).

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Anke


ai@Work: Lösungen im Einsatz

John Deere: Mit lernenden Erntemaschinen Menschen satt machen

Selbstfahrende Traktoren, Bilderkennung für die Ernte, „schmutzige Daten” sortieren – Machine Learning macht auch vor dem knapp 200 Jahre alten Landmaschinenhersteller John Deere nicht Halt. Das große Ziel: die Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung sichern. So wandelt sich das Unternehmen immer mehr auch zur Software-Company.

john-deere-predicitive-feedrate-control
Selbstlernende Systeme unterstützen die Erntemaschinen von John Deere (Bild: John Deere).


aiInvest: Wer investiert wo?

3 Millionen US-Dollar für Krankenhaus-Roboter Moxi

Das texanische Start-up Diligent Robotics sicherte sich die Investition zum Start der kommerziellen Nutzung seines Assistenz-Roboters Moxi. Dieser soll das Pflegepersonal in Krankenhäusern bei Routinetätigkeiten entlasten. In der Demo wirkt Kollege Roboter tatsächlich seeehr entschleunigend 😜


aiLab: ein Blick in Forschung & Entwicklung

Die geschrumpfte AI

Googles AI-Modell BERT bricht Rekorde beim Leseverständnis. Und verbraucht mit seinen 340 Millionen Datenparametern in einer Trainingsrunde so viel Energie wie ein amerikanischer Durchschnittshaushalt in 50 Tagen. Sogar getoppt wurde BERT zuletzt durch Nvidias MegatronLM, ein Modell mit 8,3 Milliarden Datenparametern. Diese Riesenmodelle werden energie- und kostentechnisch zunehmend als No-Go betrachtet.

Die Devise lautet also: AI-Modelle entwickeln, die energieeffizienter und damit auch günstiger sind. Huawei und interessanterweise Google selbst präsentierten kürzlich entsprechend Publikationen. Beide wollen die Modelle schrumpfen, indem sie die Technik der sogenannten „Knowledge Distillation” nutzen.


aiPolicy: Politik & Rahmenbedingungen

Frankreich im Zwiespalt zwischen Gesichtserkennung und Datenschutz

Die französische Regierung will ihren Bürgern mithilfe automatisierter Gesichtserkennung sichere digitale Identitäten geben. Das System „Alicem” soll bereits im November ausgerollt werden. Doch der oberste Datenschützer des Landes warnt vor Verstößen gegen europäische Datenschutzregeln. Bürger klagen gegen das System vor dem höchsten Gericht des Landes. Wird es eine gemeinsame Lösung geben?

Mehr zu automatisierter, AI-gestützter Gesichtserkennung im folgenden Video:

Der Bloomberg Quick Take erläutert Potenziale und Gefahren automatisierter Gesichtserkennung.

aiDeepDive: Vertiefung zum Wochenende

Sind unsere Städte bereit für Artificial Intelligence?

Die Beratung Oliver Wyman hat untersucht, wie gut Städte weltweit auf die Ausbreitung von Artificial Intelligence vorbereitet sind. Fazit: Keine Stadt scheint die Herausforderungen wirklich vollständig im Griff zu haben. Doch über verschiedene Kriterien hinweg haben diese vier Städte (jeweils in ihrer Größenkategorie) am besten abgeschnitten: London, Singapur, San Francisco und Stockholm. Wie wurde eure Stadt gerankt? Findet es heraus!

https://www.oliverwymanforum.com/city-readiness/global-cities-ai-readiness-index-2019/index-summary.html
Städte müssen sich besser auf die Herausforderungen von AI vorbereiten (Bild: Oliver Wyman).

 

Mit Technologie gegen Deepfakes?

Mithilfe von AI-Tools gefälschte Videos könnten gravierende Auswirkungen haben, gerade auch auf politische Ereignisse wie die US-Präsidentschaftswahlen 2020. Sowohl Facebook und Co. als auch staatliche Akteure arbeiten an technischen Lösungen für das Problem. Angela Chen weist in ihrem Artikel aber darauf hin, dass selbst der beste technische „Deepfake-Finder” das Problem nicht wirklich lösen kann.


aiTaillight: Ein FunFact zum Schluss

Ada lebt

Naja, nicht ganz. Ada Lovelace, bekannt als erste Programmiererin der Welt, ist schon eine Weile nicht mehr unter uns. Doch ihr Name wird in der Digitalszene gerne genutzt. Ada heißt zum Beispiel ein aktuelles Kunstprojekt bei Microsoft in Redmond, Washington, bei dem ein AI-gestütztes System „den Raum liest” und mit den Besuchern interagiert.

microsoft-ada-ai-art
Gespeist von Sensoren und anderen „Sinnesorganen” im ganzen Raum kann das Kunstwerk Ada in Echtzeit abbilden, was im Raum vor sich geht (Foto: John Brecher für Microsoft).


Wir freuen uns immer über Anregungen und Feedback zum aiLetter: feedback@ailetter.de


Beziehe den aiLetter regelmäßig!

Bleibe immer auf dem neuesten Stand. Erhalte wöchentlich News aus der Welt der Artificial Intelligence kostenlos in dein Postfach.