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aiLetter #0.09: VISA, AI in der Serengeti, neue AI-Professuren und -labore in Deutschland

aiLetter #0.09: VISA, AI in der Serengeti, neue AI-Professuren und -labore in Deutschland

Liebe Freunde des aiLetter,

schön, dass ihr den Newsletter wieder geöffnet habt! Diese Woche sind News zu zwei AI-Anwendungsfällen in Afrika dabei. Außerdem gibt es Geld für 30 neue AI-Professuren in Deutschland sowie AI-Labore im Ländle. Plus: US-Sender HBO kontert den Netflix-Algorithmus mit…tadaaa…menschlichen Empfehlungen.
Und in eigener Sache: Aufgrund von Kapazitätsengpässen fällt der aiFocus-Newsletter am kommenden Freitag leider aus. Nächste Woche gibt es dann aber wieder geballte AI-Themen-Power.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Anke


ai@Work: Lösungen im Einsatz

VISA: Mit AI gegen Betrüger

Der Kreditkartenanbieter verhindert jährlich betrügerische Transaktionen in Milliardenhöhe mithilfe von Machine Learning-Algorithmen. Um diese Systeme zu verbessern, öffnet VISA jetzt eine cloudbasierte Plattform und seine Daten. Damit sollen AI-Ingenieure ihre Deep Learning-Algorithmen testen können. So will das Unternehmen noch bessere Lösungen gegen Kreditkartenbetrug finden.

 

AI-App für Bananenplantagen

Mit der Open Source-App Tumaini („Hoffnung” auf Swahili) können Bananenfarmer ihre Stauden besser auf Krankheiten prüfen. Die Bilderkennungssoftware findet Krankheitsbilder auf eingescannten Fotos mit 90-prozentiger Sicherheit. Und sie gibt den Bauern Tipps zur Behandlung. Gleichzeitig werden Daten in einem globalen System gesammelt. Dadurch wird die Ausbreitung von Krankheiten der Bananenpflanzen überwacht. Schäden sollen so zukünftig besser eingedämmt werden.

Für mehr wirtschaftliche Stabilität und Nahrungssicherheit: Mit einer App gegen Krankheiten in Bananenplantagen.

aiInvest: Wer investiert wo?

Die AI-Einhörner sind los

In 2019 haben bereits neun Start-ups den sogenannten Unicorn-Status erreicht, werden als mit mindestens einer Milliarde US-Dollar bewertet. Laut CBInsights gibt es damit mittlerweile 32 solcher AI-Einhörner. Was eint diese Start-ups? Sie alle nutzen in ihrem Angebot Machine Learning, verkaufen AI-Software oder bauen Computerchips, die AI verarbeiten.

 

270 Millionen Euro für AI-Gesundheit

Die britische Regierung eröffnet ein Labor für AI-Forschung im Gesundheitsbereich. Dafür erhält der National Health Service (NHS) umgerechnet 270 Millionen Euro. Das Labor soll technologische Fortschritte bei Krebsfrüherkennung, Demenzbehandlungen und in der Pflege entwickeln.


aiLab: ein Blick in Forschung & Entwicklung

AI im Serengeti Nationalpark

DeepMind entwickelt ein Machine Learning-System, das helfen soll, die Tierbestände im Serengeti Nationalpark in Tansania besser zu überwachen. Das System wurde trainiert, um Tiere auch auf schlecht fokussierten Fotos zu erkennen. Das kann es mittlerweile mindestens genauso gut wie menschliche Freiwillige. Und es braucht drei Monate für Millionen von Fotos, menschliche Helfer bräuchten ein Jahr. Praktischerweise soll das System mit moderater Hardware und schwacher Internetverbindung auskommen. So ist es auch im Park selbst einsetzbar. Die AI soll jetzt Naturschützer unterstützen, schneller auf Einflüsse durch Wilderei oder Klimaveränderungen zu reagieren.

30 neue AI-Professuren für Deutschland

Die Alexander von Humboldt-Stiftung vergibt bis 2024 30 Professuren für Artificial Intelligence. Damit sollen jedes Jahr sechs internationale Forscher nach Deutschland geholt werden, die sowohl an den technischen als auch an den gesellschaftlichen, rechtlichen und ethischen Aspekten der Technologie arbeiten. Gesucht werden Spitzenforscher aus den Bereichen Machine Learning, Robotik, Musteranalyse, Computerlinguistik, Ethik und Philosophie. Finanziert werden die Professuren durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.


aiPolicy: Politik & Rahmenbedingungen

AI-Ethik-Richtlinien für Aufsichtsräte

Das Weltwirtschaftsforum arbeitet an einem AI-Werkzeugkasten für Unternehmen, genauer gesagt für Aufsichtsräte. Mithilfe dieser Richtlinien sollen die Verantwortlichen ein Verständnis für AI erlangen und sich und ihr Unternehmen in die Lage versetzen AI verantwortungsbewusst zu nutzen. Veröffentlicht wird das Paket zur Davos-Konferenz im kommenden Jahr.

AI-Labore für Baden-Württemberg

Das Wirtschaftsministerium im Ländle gibt zwei Millionen Euro für die Eröffnung regionaler AI-Labs. Das Ziel: Mittelständische Unternehmen in Sachen AI-Anwendung unterstützen. Neben der Vermittlung von Fachkenntnissen sollen die Labore auch Raum fürs vernetzte Experimentieren sowie den Austausch zwischen Unternehmen bieten.


aiDeepDive: tiefer eintauchen

Interview: Wie kommt AI ins Unternehmen?

Ausnahmsweise gibt es an dieser Stelle diese Woche keine Keyword-Erklärung aus der Welt der AI. Stattdessen empfehle ich ein Interview mit einer AI-Praktikerin: Tina Klüwer, AI-Unternehmerin, Sachverständige der Enquete Kommission für KI des Bundestages und Vorstandsmitglied des KI-Bundesverbandes.

Was kann ich mit AI machen? Gibt es AI im Baukastensystem? Welche rechtlichen und ethischen Aspekte muss ich beachten? Klüwer erklärt, wo AI in Unternehmen idealerweie zum Einsatz kommt und was es zu bedenken gilt, wenn man über eine solche Einführung von AI nachdenkt.

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Dr. Tina Klüwer, Geschäftsführerin des Berliner KI-Startups parlamind wird in Enquete-Kommission des Bundestages für Künstliche Intelligenz berufen: Dr. Tina Klüwer, CEO und Gründerin parlamind, Quelle: parlamind GmbH


aiTaillight: Ein Fun Fact zum Schluss

Filmempfehlungen: Algorithmus vs. Mensch

Wer kennt es nicht: Tausende Filme und Serien stehen zur Auswahl doch der Netflix-Algoritmus schlägt einem irgendwie nicht das Richtige vor? Konkurrent HBO kontert dieses Dilemma: Der US-Sender wirbt jetzt mit Empfehlungen von Menschen. Gespeist wird das System durch Interviews mit Zuschauern sowie aus den Social Media-Kommentaren von Serienfans.

Klar, der Algorithmus macht bestimmt einen immer besseren Job. Aber ist es nicht manchmal auch schön, von anderen Serienjunkies zu hören, womit man den nächsten Marathon verbringen sollte?


Dies ist eine der ersten Ausgaben des aiLetters. Wir freuen uns deshalb besonders über Feedback: feedback@ailetter.de
– Wie interesssant findest Du das Thema für einen eigenen Newsletter in dieser Form?
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aiLetter #0.0: EU-KI-Experten, Adidas-Panne, IBM Watson in Wimbledon

aiLetter #0.0: EU-KI-Experten, Adidas-Panne, IBM Watson in Wimbledon

Liebe Freunde des aiLetter,

los gehts mit unserem KI-Newsletter. Mit dabei: die KI-Experten der EU, die KI-Panne von Adidas und die Frage, wie passend Artificial Intelligence/Künstliche Intelligenz als Begriff überhaupt ist. Achja, und KI für die Ohren gibt es auch!

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Anke


aiFocus: Das Thema der Woche

Die KI-Experten der EU

In Brüssel wird um das neue Spitzenpersonal der EU gefeilscht. Grund genug, um einen Blick darauf zu werfen, was aus dem politischen Europa in Sachen Künstliche Intelligenz (KI) und Co. zu erwarten ist.

Eine aktuelle weltweite Befragung des Weltwirtschaftsforumszeigt: 48 Prozent der Befragten wünschen sich, dass die KI-Nutzung von Unternehmen stärker reguliert wird.

Was tut die EU in diesem Kontext?

Die EU High Level Expert Group on AI veröffentlichte kürzlich einen zweiten Bericht zu Richtlinien für eine menschenzentrierte, ethische KI. Die Experten haben konkrete Forderungen für vertrauenswürdige KI: Welche Forschung soll finanziert werden und wie sollten die Auswirkungen der Technologie überwacht werden? Eine Empfehlung: KI soll nicht zur massenhaften Überwachung und sogenannten Scoring einzelner Individuen genutzt werden. Mehr unter netzpolitik.org

Was bedeutet die Arbeit der EU-Expertengruppe?

Die Experten leisten mit ihren Empfehlungen wichtige Vorarbeit. Die neuen politischen Akteure gießen diese hoffentlich zeitnah in verbindliche Richtlinien. Mal sehen, wieviel Ethik dabei übrig bleibt.

Die Experten wollen zum Beispiel die KI-Nutzung beim sogenannten Scoring verbieten. Das Social Credit System der chinesischen Regierung gilt hier als Schreckensszenario. Aber: Scoring gibt es in Europa schon. Und zwar nicht durch Regierungen sondern durch private Akteure wie Versicherungsunternehmen und Kreditgeber. Würde ein Verbot diese Nutzungen wirklich mit einschließen, fragt sich James Vincent auf theverge.com?

Mehr zum Thema:

Einen guten Überblick über die Digitalbemühungen in Brüssel und einen explizit europäischen Weg in Sachen KIlieferte die t3n bereits in ihrer Maiausgabe und jetzt auch online.

Personalnews: Wer vertritt uns etwa in Digitalbelangen im neuen Europaparlament? netzpolitik.org stellt einige Politiker vor.

Weitere Akteure: Das Fraunhofer-Instituts für Intelligente Analyse- und Informationssysteme bearbeitet die Zertifizierung von KI mit einer interdisziplinären Forschungsgruppe.

Mehr auf european-news-agency.de


ai@Work: Lösungen im Einsatz

Microsoft: Gegen Diskriminierung in Präsentationen

Ein neuer KI-Coach soll Menschen helfen, ihre Power Point-Präsentationen auf sexistische und andere diskriminierende Sprache zu kontrollieren und stattdessen inklusivere Sprache zu benutzen.

Mehr auf fastcompany.com

 

KI-Überwachung in chinesischen Casinos

Das Reich der Mitte gilt als Hochburg der KI-Entwicklung – vielfach mit fragwürdigen Wertvorstellungen. Zumindest aus europäischer Perspektive. Ein aktuelles Beispiel: Mit speziellen Pokerchips und Bakkarat-Tischen sowie versteckten Kameras und Gesichtserkennung wollen Casinobesitzer in Macau Spieler aufspüren, die besonders hoch verlieren. Diese Besucher könnten dann durch spezielle Angebote animiert werden, noch länger im Casino zu bleiben.

Mehr auf ndtv.com

KI-Pannen der Woche: Adidas’ gescheiterte KI-Kampagne & Facebooks Bildstörung

#DareToCreate – mit diesem Hashtag wollte Adidas seine Follower aktivieren. Die Idee: Zum Launch der neuen Kollektion für die Fußballer vom Arsenal London twittern Fans den Hashtag. Eine KI schickt dann ein Trikofoto mit dem Twitter-Handle der Person zurück. Das Problem: Auch Accounts wie „@GasAllJewss” nutzten #DareToCreate und die KI postete entsprechende Trikotfotos mit antisemitischen Slogans.

Mehr auf edition.cnn.com

 

Wie sehen Bilder für einen Machine Learning-Algorithmus aus? Eine vorübergehende Störung zeigte diese Woche die Beschreibungen an, die die Bilderkennungsprogramme von Facebook nutzen.

Mehr auf t3n.de


aiInvest: Wer investiert wo?

Budget für KI-Organisationstalent

Wie organisiere ich Technikprojekte? Wie finde ich die richtigen Mitarbeiter? Oft bereiten diese Fragen Probleme. Das Start-up Tara.ai arbeitet an Lösungen, die auf maschinellem Lernen basieren. Dafür gab es jetzt zehn Millionen US-Dollar von Venture Capital-Gebern, unter anderem dem Instant-Messenger-Anbieter Slack.

Mehr auf techcrunch.com

 

Frisches Geld für Kundenversteher-Software

Die KI-Software des indischen Start-ups Uniphore Software Systems kann nach eigenen Angaben wirklich zuhören. So soll sie die wirkliche Intention eines Kunden erkennen können. Dafür gab es kürzlich 38 Millionen US-Dollar Finanzierung.

Mehr auf thehindubusinessline.com

 

Warum Investitionen in Robotics jetzt Sinn machen

Roboter zu bauen ist komplex, oft langwierig und risikobehaftet. Mancher Kapitalgeber lässt deshalb lieber die Finger davon. KI-Unternehmer, Podcast-Host und Investor Rob May erläutert im InsideAI-Newsletter vom 30.06.2019, was Robotics-Investitionen in Zukunft attraktiver machen kann:

One big change is standardized parts. For example, if you are building something that needs a robotic arm, there is a 90% chance you can use something already in market, and not build your own.

Generell sieht er Potenzial in generalisierten Robotic-Anwendungen:

The way I think the robotics market will be built out is that no one will build a huge all-in-one robot-as-a-platform just yet, because the requirements for what that should be are still murky. Instead, every time so many use cases innovate the (roughly) same new piece of a robotics system, someone will realize there is the opportunity to standardize and platformize it. Each time this happens, the market opportunities will jump as a new group of robotics entrepreneurs no longer needs to hire someone for, or retain deep expertise in that piece of the system.

Was kommt als nächstes? May erwartet etwa standardisierte Greifer und mehr Varianten standardisierter, robotisierter Fortbewegung.

Mehr auf inside.com


aiLab: ein Blick in Forschung & Entwicklung

Mit maschinellem Lernen den Unterricht verbessern

Lehrer wissen nicht immer, wie gut ihre Schüler sie verstehen. Forscher des Dartmouth College wollen helfen. Ein neuer Algorithmus misst die Hirnaktivitäten, um festzustellen, wie gut jemand ein Konzept verstanden hat. Zusätzlich zu Ergebnissen eines Wissenstests könnte diese Hirnmessung in Zukunft Aufschluss geben, ob Lerninhalte verstanden wurden oder nicht.

Mehr auf nature.com / engadget.com

 

Künstliche Intelligenz erkennt Brustkrebsrisiko bis zu fünf Jahre im Voraus

Am Massachusetts Institute of Technology (MIT) wurde eine neue KI-Software entwickelt, die erste Anzeichen für Brustkrebs bis zu fünf Jahre im Voraus erkennt. Die neue KI-Anwendung ist zudem unabhängiger von der Hautfarbe der Patientin. Laut MIT ließen Diagnosemodelle, die bisher im Einsatz sind, bei dunkelhäutigen Patientinnen in ihrer Genauigkeit nach, da sie hauptsächlich mit Mammographiedaten von weißen Patientinnen trainiert wurden.

Mehr auf news.mit.edu

Warum ist das wichtig?

Laut des American College of Radiology haben Frauen mit dunkler Hautfarbe ein 42 Prozent höheres Risiko, an Brustkrebs zu sterben. Wie auch bei anderen Bilderkennungs-Programmen zeigt dieses Beispiel: unausgewogene KI-Trainingsdaten können massive Folgen für bestimmte gesellschaftliche Gruppen haben. In diesem Fall spielen selbstverständlich weitere Faktoren wie der ungleiche Zugang zu Gesundheitsversorgung eine wichtige Rolle.


aiPolicy: Politik & Rahmenbedingungen

KI dominiert beim Weltwirtschaftsforum

Auf der diesjährigen Liste der „Technology Pioneers” des Weltwirtschaftsforums geben KI-Unternehmen den Ton an. 20 von 56 gelisteten Start-ups nutzen KI und maschinelles Lernen.

Warum ist das wichtig?

Die „Technology Pioneers” werden zu Events des Forums eingeladen und haben dadurch Zugang zu potentiellen Partnern, Investoren und Politikern. Die Listung unterstreicht somit die Relevanz von KI als Technologie.

Mehr auf venturebeat.com

Frankreichs Industrie-Allianz für menschliche KI

Das französische Wirtschaftsministerium und acht Top-Industrie-Unternehmen wie Total, Renault und Air Liquide haben ein KI-Manifest unterzeichnet. Sie einigten sich, eine gemeinsame Vision für KI zu entwickeln. Eine vertiefte Zusammenarbeit von Industrie, Wissenschaft und Politik soll die französische KI-Position sowohl ökonomisch als auch politisch stärken.

Mehr auf finance.yahoo.com

Mehr zum Thema: Hier geht es zur KI-Strategie der französischen Regierung.


aiKeyword: Grundbegriffe erklärt

Artificial vs. Augmented Intelligence

Artificial Intelligence/Künstliche Intelligenz – absoluter Buzzword-Alarm! Beschreibt der Begriff angemessen, was wir heutzutage unter KI verstehen? Und wo kommt er her?

KI verbinden viele Menschen mit Science-Fiction-Figuren wie R2-D2, Terminator oder Wall-E (aktuelle Allensbach-Befragung).

Im aktuellen Wird das was?-Podcast von ZEIT online erklärt KI-Professorin Jana Koehler: von dieser generellen künstlichen Intelligenz sind wir noch meilenweit entfernt. Für Koehler ist sie auch nicht erstrebenswert. Und: Statt Künstliche Intelligenz hätte das Forschungsfeld der Informatik genauso gut Komplexe Computer-Anwendungen (Complex Computer Applications) heißen können. Die Begründer um John McCarthy fanden den Begriff Artificial Intelligence in den 1950ern schlicht cooler.

Müssen wir also weg von AI? Jein. Alternativ bietet sich etwa Augmented Intelligence, erweiterte Intelligenz, an. IBM nutzt diesen Begriff. Er beschreibt, dass selbstlernende Algorithmen, in welcher Form auch immer, unsere menschlichen Fähigkeiten nicht ersetzen, sondern ergänzen und unterstützen. Jana Koehler spricht von unterstützenden Systemen.

Was bedeutet dieses Verständnis von AI für den Einsatz im Unternehmen? Und warum ist die Intelligenz in dieser Gleichung weiterhin eine menschliche? Forbes-Autor Joe McKendrickbeleuchtet dies in zwei kurzen Artikeln mit verschiedenen Experten.


aiDeepDive: Noch mehr AI zum Wochenende

Noch ein bisschen KI fürs Wochenende gefällig? Dies sind meine Lese- und Hörtipps:

Podcast-Tipp: Die intelligente Maschine ist am Zug

Wie fühlt es sich an gegen eine KI Schach zu spielen? Was lernen Schachspieler von ihrem maschinellen Gegenüber? Was ist der nächste Einsatz für eine KI, die keine Gegner mehr findet? Im Economist-Podcast berichten DeepMind-Gründer Demis Hassabis und Schachhistoriker Dominic Lawson von ihren Erfahrungen.

Mehr auf economist.com

Interview: Auf dem Weg zum Robo-Journalismus?

Informatiker und Autor Nicholas Diakopolous erklärt warum Algorithmen den Journalisten nicht ersetzen können und wie Mensch und Maschine im Newsroom gut zusammenarbeiten können.

Mehr auf sueddeutsche.de

Wochenendlektüre: Mit KI gegen den Klimawandel

In einem aktuellen Bericht stellen Google Brain-Mitgründer Andrew Ng und weitere KI-Experten 13 Wege vor, wie KI im Kampf gegen den Klimawandel nutzen kann. Etwa bei der Produktionsvorhersage von Windparks, der Überwachung von Treibhausgasemissionen oder der Entwicklung effizienterer Verkehrsströme.

Einen Überblick bietet dieser Artikel. Hier geht es zum Bericht.


aiTaillight: Ein Fun Fact zum Schluss

Großes Tennis mit Watson

An alle Tennisfans, die keine Zeit haben, sich jedes Wimbledon-Match live anzuschauen: Rettung naht! In diesem Jahr schaut IBMs Watson zu. Die KI-Software verfolgt Gesichtsausdrücke und Körpersprache der Spieler mit. Die Highlights gibt es so bereits zwei Minuten nach Ende zusammengefasst. In 20 Minuten erstellt Watson eine persönliche Performanceanalyse von Federer, Kerber und Co..

Mehr auf ibm.com


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